Diagnose Analkarzinom im frühen Stadium
Die erste Option für mich war: Mein Körper hat das erzeugt, also wird die Natur auch hierfür ein- oder mehrere Kräutlein wachsen lassen.
Diese Art von Karzinom ist ein Plattenepithel, also Hautkrebs obwohl innen im Körper angesiedelt. Im Internet fand ich neben einigen anderen auch Cannabis Öl als erfolgversprechende Therapie bei Hautkrebs. So, wie jetzt? Eine Salbe, aber besser noch Zäpfchen. Täglich eines, mit Kokosöl vermischt, auf die Dauer von drei Monaten über Nacht eingebracht hat den Tumor nicht verkleinert, aber er wurde auch nicht größer. Mir ist dennoch die Geduld abhandengekommen und vier Monate nach der Diagnose beschritt ich dann doch den Weg der Schulmedizin, also Radio- Chemotherapie. Die überstand ich dann, weil kurz (21 Tage plus anschließend Brachytherapie über 25 Stunden) ohne eine Stunde mit Übelkeit, ohne Haarausfall (ist eh logisch, da die bestrahlte Gegend weit weg vom Kopf ist), sogar mit Gewichtszunahme von zwei Kilogramm, außer mit einer eher doch massiveren Hautirritation erst im letzten Drittel, unbeschadet.
Ich hab, so scheint es, meinen Körper jedoch mit anderen, ausschließlich der Natur entsprungenen Mitteln gut vorbereitet und gestärkt.
Beim Namen genannt waren es: Entgiftung mit Bentonit, täglich mind. ¼ Liter rote Rübe, oder Karotte und anfangs auch Stangensellerie dazu, (bio natürlich) Frischsaft zum Karottensaft tägl. ½ Esslöffel Kurkuma verrührt in Leinöl mit etwas weißem Pfeffer, Marillen Kerne (=Amygdalin) steigend von sieben bis am Ende der Kur zwanzig bis fünfundzwanzig Stück täglich mit Aronia Saft, Teemischungen mit Schwerpunkt auf Bitterstoffen wie z. Bsp. Tausendgülden- kraut, bis zu 1/2 Liter verteilt auf den Tag Selen, Zink, Vitamin C gepuffert, Omega3 und Bromelain in Kapseln, (Nahrungsergänzung) Propolis Tropfen und Bienen-Blütenpollen, Verzicht auf Zucker (keine Süßigkeiten und Mehlspeisen für leider nur einen Monat, den versteckten Zucker ausgenommen, aber da kann man auch noch einiges, von dem man eh weiß, dass er drinnen ist wie in Ketchup, aber ich glaube, es gibt auch schon echt Zuckerfreies zu kaufen, falls nicht, kann man das ja gerne auch selber machen, weglassen) und Grüntee von Ringana.
Das macht man dann für seine Gesundheit, dann belohnt die Natur einen vielleicht. Was ich nicht gemacht habe war viel Bewegung in frischer Luft, stattdessen verbrachte ich die meiste Zeit des heurigen Sommers auf der Terrasse im Strecksessel an frischer Luft (hätte ich besser machen können, doch das nehme ich mir fest vor zur Prävention, sowie auch der Nikotinstopp bis dato misslungen ist),
Alles in Allem will ich Mut machen, - es ist nicht schlimm-, gut, ich habe noch einen leichteren Schuss vor den Bug bekommen, weil ich früh auf Eigenheiten meines Körpers reagiert habe und dadurch an einen Arzt kam, der sich Sicherheit über die Gefährlichkeit eines Gewächses verschaffen wollte und die, in alternativen Kreisen so verteufelte Biopsie machte, weil das momentan eben die einzig sichere Methode der Erkennung ist, außer man verlässt sich auf den Geruchssinn von Hunden, was ich im Sinne der weiteren Beobachtung bzgl. Rezidiv eventuell, nach Überprüfung im Vergleich, auch machen werde, doch, Mut ist das Gegenteil von Aufgeben, sich selbst vertrauen, in meinem Fall auch der starken Medizintechnik der Bestrahlungen, der Tumor muss mit starken Waffen angegangen werden, ob man sich die jetzt aus der Natur holt, wozu ich zu feige war, oder die Chemotherapie in Kauf nimmt und auf sein starkes Immunsystem hofft, der richtige Weg findet sich, nicht zuletzt mit dem Vertrauen in die Gunst Gottes und seines Geschaffenen.
