THC als Heilmittel

ÖSTERREICHISCHES CANNABIS NETZWERK

Tetrahydrocannabinol (THC) als Heilmittel

Das bisher meist erforschte Cannabinoid ist unter der Abkürzung „THC“ bekannt und wird bereits seit Jahrzehnten erforscht und in der Medizin erfolgreich eingesetzt. Dass die Cannabispflanze seit Jahrtausenden sowohl als Rausch, als auch als Heilmittel eingesetzt wird, ist den meisten Menschen mittlerweile bekannt. Unsere Interessensgemeinschaft möchte in Bezug auf dieses „verbotene Cannabinoid“ auch aufzeigen, welches Potential THC für die Gesundheit hat. Selbstverständlich ist es uns auch ein Anliegen, mit den unzähligen Mythen über die „Droge“ Cannabis aufzuräumen. So produzieren zum Beispiel stillende Mütter, in der Muttermilch bereits ein „ENDOCANNABINOID“ (körpereigenes Cannabinoid) welches als ANANDAMID bekannt ist. Dieses ist in seiner Molekularstruktur dem THC sehr ähnlich und bewirkt unter anderem das Babys regelmäßig nach Nahrung schreien. Dieser Anandamid-Gehalt ist bereits höher als der erlaubte THC-Gehalt in Österreich.

Dies Tatsache lässt auch den Schluss zu, dass Cannabis keine körperliche Abhängigkeit verursachen kann. Ebenso ist es nicht möglich, sich mit Cannabis zu töten, wie es zum Beispiel mit Wasser oder anderen legalen Drogen wie Alkohol möglich wäre. 

Hier zu Lande können Medikamente wie zum Beispiel „Dronabinol“ oder Sativex“ mittels einem Suchtmittelrezept, ärztlich verordnet werden. Österreichische Patienten haben leider nach wie vor nicht die Möglichkeit, Cannabis Blüten ärztlich verordnen zu lassen, wie unsere deutschen Nachbarn.

Da immer mehr Menschen auf die Hanfpflanze aufmerksam werden, wissen auch immer mehr Anwender, dass die Wirkung der Hanfpflanze, die Wirkung eines Hanfbasierten Medikamentes um ein Vielfaches übertrifft. Die Pflanze enthält mehrere hundert Inhaltsstoffe, die aber in solchen Medikamenten nicht enthalten sind. So enthält z.B. „Dronabinol“ nur THC als Reinsubstanz und diese kommen in der Natur nicht vor.

Hierzulande ist der Anbau von Hanfpflanzen lediglich zu zierzwecken erlaubt. Wer in Österreich Hanf anbauen möchte, um einen medizinischen Nutzen daraus zu ziehen, macht sich immer STRAFBAR! Ebenso möchten wir darauf hinweisen das es in Österreich KEINE ERLAUBTE MINDESTMENGE gibt, die man besitzen darf. Auch dies ist ein Mythos und wird leider oftmals fälschlicherweise angenommen. 

Da die Beratung zur Anwendung von Cannabinoiden zu medizinischen Zwecken verboten ist, haben wir unter anderem diese Plattform errichtet. Der Verein bietet allen Menschen die nötige Rechtsgrundlage, um sich adäquat zu diesem Thema beraten lassen zu können. Für alle medizinisch relevanten Fragen steht unseren Mitgliedern unser ärztlicher Beirat zur Verfügung. 

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